Nah-Frost-Konflikt mit dem Nachbarn
Es gibt nichts auf der Welt, über das man nicht wahnsinnig werden könnte. Man muss nur wollen. Dabei ist es gar nicht nötig, weit zu gehen, um sich zu vergewissern, was gerade wieder in Nah-Ost zwischen den Israelis und den Palästinensern so abgeht; jede Menge Raketen nämlich. Wir müssen uns nur in unserer unmittelbaren Umgebung umschauen und stellen fest:…
Richtung Deutschland
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Dein Verhältnis zu Deutschland war gespalten. So gespalten wie dein Land. Bis zu jenen Novembertagen hat dir jedes Gefühl gefehlt, etwas über dieses Land…
Der Herr der Fliegen
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Fliegen fliegen Fliegen hinterher. Sie folgen aber auch dem Menschen. Sie folgen dem Menschen über den gesamten Erdball. Wobei man das nicht wörtlich nehmen muss. Ich denke, dass sie schon vor unserer Ankunft in Oberammergau gewesen sein müssen. Ihre Flugrichtung richten sie nämlich nach ihren Vorlieben aus.
Grüß Scott!
Unter dem Kommando von Captain Kirk erkundete das Raumschiff Enterprise in den 1960er-Jahren die grenzenlosen Weiten des Universums. Kirk und seine Crew widmeten sich der Entdeckung unbekannter Lebensformen. Sprich, sie suchten nach intelligentem Leben außerhalb ihres Raumschiffes.
Orte im kollektiven Bewusstsein
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Es gibt deutsche Orte, deren Namen man kennt; man weiß, dass es sie gibt, aber nicht wo und wozu eigentlich. Salzgitter zum Beispiel. Oder Lingen. Oder Mittenberg. Punkte auf der Landkarte. Anders ist das mit Flensburg.
Würste im Weltraum
Auf salzburg.orf.at war am Sonntag, 14.10.2012, dieser himmlische Verschreiber zu finden: „Stratos-Sprung: Baumgartner gestartet Um 17.30 Uhr (MESZ) war es am Sonntag soweit: Mit dreieinhalb Stunden Verspätung ist der Ballon, an dem die Kapsel mit Felix Baumgartner hängt, in der Würste von New Mexico in die Stratosphäre gestartet. Zwischen 20.00 und 20.30 Uhr soll dann der Absprung passieren." Ich fragte mich, was wohl der Wurst Case hätte sein können…
Ah – ein Stadtmensch!
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Nie hätte ich gedacht, dass ich den eigentlich harmlosen Gruß „Schönes Wochenende!“ einmal als Drohung empfinden könnte. Als Städter hatte ich mir das Ende der Woche ja geradezu herbeigewünscht, denn vornehmlich an den Wochenenden fuhren meine Frau und ich hinaus ins Grüne; raus aus der Stadt, rein in die freie Natur.
Leben in der Petrischale
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Kreativität braucht einen Nährboden. Wörtlich gesprochen ist ein Nährboden ja bekanntermaßen eine Substanz, in der man Pilze, Bakterien oder ähnlich Unappetitliches züchtet. Wir kennen das aus dem Chemieunterricht. Schimmelpilzbefall auf Tomatenpüree. Schimmelpilzrasen auf Grießbrei. Der Schimmelpilz kann fast auf jedem Lebensmittel wachsen.
Mein Weg zu Diogenes
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„Das hier ist die berühmte Bahnhofstraße”, sagt meine Taxifahrerin freundlich zu mir.
„Ja, das sehe ich”, gebe ich freundlich zurück. Ich bin der Regisseur meiner Wahrnehmung. Ich sehe, was ich sehen will und sehe die Bahnhofstraße, noch bevor sie mir gezeigt wird. Und wie zur eigenen Versicherung, dass ich wirklich angekommen bin, sehe ich auch die blauweißen Trambahnen und die Brücken, die über die Limmat führen. Ich weiß, dass es hier einen Fluss namens Limmat gibt, ohne jemals zuvor einen Fuß auf den Boden dieser Stadt gesetzt zu haben.