BEIHILFE zum Wort

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Ah – ein Stadtmensch!

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Nie hätte ich gedacht, dass ich den eigentlich harmlosen Gruß „Schönes Wochenende!“ einmal als Drohung empfinden könnte. Als Städter hatte ich mir das Ende der Woche ja geradezu herbeigewünscht, denn vornehmlich an den Wochenenden fuhren meine Frau und ich hinaus ins Grüne; raus aus der Stadt, rein in die freie Natur.

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Ausgesprochen unglückliche Einleitung

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»Ausgesprochen schöne Menschen haben in der Regel mehr Erfolg auf dem Arbeits- und Heiratsmarkt. Sie sind auch entgegen der Erwartung nicht unglücklicher. Die empirische Forschung kommt zum gegenteiligen Befund.«

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Leben in der Petrischale

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Kreativität braucht einen Nährboden. Wörtlich gesprochen ist ein Nährboden ja bekanntermaßen eine Substanz, in der man Pilze, Bakterien oder ähnlich Unappetitliches züchtet. Wir kennen das aus dem Chemieunterricht. Schimmelpilzbefall auf Tomatenpüree. Schimmelpilzrasen auf Grießbrei. Der Schimmelpilz kann fast auf jedem Lebensmittel wachsen.

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Was heißt hier Nachhaltigkeit?

Ich glaub´ ich bin im Wald. Im September legt Air Berlin einen Nachhaltigkeitsbericht vor. Die Stiftung „Deutscher Nachhaltigkeitspreis” vergibt den Nachhaltigkeitspreis an die Stadt Freiburg. Die Mallorcazeitung titelt „Nachhaltigkeit beginnt beim eigenen Geldbeutel“.

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Mein Weg zu Diogenes

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„Das hier ist die berühmte Bahnhofstraße”, sagt meine Taxifahrerin freundlich zu mir.

„Ja, das sehe ich”, gebe ich freundlich zurück. Ich bin der Regisseur meiner Wahrnehmung. Ich sehe, was ich sehen will und sehe die Bahnhofstraße, noch bevor sie mir gezeigt wird. Und wie zur eigenen Versicherung, dass ich wirklich angekommen bin, sehe ich auch die blauweißen Trambahnen und die Brücken, die über die Limmat führen. Ich weiß, dass es hier einen Fluss namens Limmat gibt, ohne jemals zuvor einen Fuß auf den Boden dieser Stadt gesetzt zu haben.

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Hoch gebe der Gast

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Donnerstag Nachmittag. Unser vorletzter Urlaubstag in Italien. Samstag wollen wir zurück, aber noch nicht direkt nachhause. Eine Übernachtung möchten wir uns noch gönnen. Eine kleine Urlaubsverlängerung. Ein Tag und eine Nacht noch dranhängen. Ein Hotel am Bodensee wäre ein schöner Urlaubsverlängerer. Ich will sehen, was sich machen lässt. Mutter und Kind freuen sich mit mir schon mal vor.

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Say cheese

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Muss man es als persönliche Beleidigung empfinden, mit einem Käse assoziiert zu werden? „Das ist doch Käse“ oder „Alles Käse“ sind schließlich keine Formulierungen, mit der man einer Person oder einer Sache höchste Anerkennung zollen möchte. Sollte ich die Firma Arla verklagen, die diesen Käse verzapft, pardon: vertreibt?

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Ausgerechnet Wasser

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Ausgerechnet Süßwasser. Zwischengelagert vom aufsteigenden Grundwasser erwischt: Meine mare-Hefte. Die komplette Sammlung. Manchmal reichen zwanzig Zentimeter, um abzusaufen. Untergangsstimmung bei mir und der Versuch aus dem Lagerraum zu retten, was zu retten ist.

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Colani goes Großburgwedel

Der cw-Wert muss neu definiert werden. Für alle, die nicht mehr so genau wissen, was das ist, hier kurz zur Erinnerung: Der cw-Wert ist ein Maß zur Abbildung des Strömungswiderstandes. Ein Körper weißt einen guten cw-Wert auf, wenn er bei Umströmung wenig Widerstand leistet. Umgangssprachlich ist der cw-Wert ein Maß, das die Windschlüpfigkeit eines Körpers beziffert.

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Kollektives Knipsen

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Für einen kurzen Augenblick scheint die Welt in Ordnung: Japaner, Amerikaner, Deutsche, Franzosen, Italiener, Engländer; sicher auch Schweizer und Österreicher für eine hundertfünfundzwanzigstel Sekunde vereint. Gleiches Interesse, gleiches Ziel. Den Blick gemeinsam aufs Objekt gerichtet, objektives Interesse trotz subjektiver Sicht. Freundliches Zurückweichen bei Blende fünfkommasechs. Dem Nachbarn den Vortritt lassen. Des Fremden Standpunkt übernehmen. Sogar Männer und Frauen sind gleichgestellt. Sie zeigen die gleiche Haltung zu den Dingen. Nebeneinander, miteinander, leicht gebeugt, federnd in den Knien. Ein recht freundliches Bild.