BEIHILFE zum Wort

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Ich gestehe, ich bin unschuldig

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Je länger unser Bundespinocchio im Amt bleibt, umso länger wird – genau: die Liste seiner Freunde.

Abenteuer Saurier

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Bildquelle © Igor Kovalchuck/Fotolia

Die Stimme aus dem Computer gab dem Jungen die Anweisungen.

„Suche das Wort Albertosaurus.”

Der Junge saß auf einem Stuhl vor dem Computer, der in die Wand des Museums eingebaut war. Hans sah ihm über die Schultern zu. Der Junge klickte mit der Maus auf die Namen, die auf dem Bildschirm zu sehen waren.

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Goethe, die Krise und ich

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Bildquelle © Martina Berg/Fotolia

Wie bin ich noch mal drauf gekommen? Ach ja – es war der Tag, an dem Goethe Geburtstag hatte. Google sei Dank war mir das nicht entgangen. Goethe und ich. Kein Vergleich. Keine Verbindung. Keinerlei Zusammenhang, eigentlich. Obwohl: Ich reise auch gerne nach Italien, und habe sicher schon auf einer Stufe mit dem Meister gestanden; in Malcesine nämlich, wo er auf seiner Italienreise Station gemacht hatte und ich auch schon gewesen bin.

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Eine Art Schreibblockade

Das Schlimmste was einen Schriftsteller treffen kann ist Tendovaginitis. Es ist nichts, was den Kopf betrifft. In den meisten Fällen erwischt es das Handgelenk. Die erste Bewegung nach einer Ruhephase ist die Schlimmste. Wenn man das Gelenk trotz der anfänglichen Beschwerden bewegt, wird der Schmerz erträglicher. Es kann einen überall erwischen. Sehnenscheidenendzündung ist eine Folge von Überanstrengung. Es tut verflixt weh, nicht schreiben zu können.

Beloved Valentine

Ich hatte zwei. Die eine hatte einen Kugelkopf, die andere immer einen kleinen Koffer dabei. Ich erinnere mich, dass die mit dem Köfferchen (außer eben diesem) auch einen wohlklingenden Namen trug: Olympia Monica De Luxe. Die andere hieß schlicht Eibi – Eibi M. Ähnlich wie seinerzeit Boney M. Was sich jedoch hinter M Punkt verbarg, weiß ich bis heute von beiden nicht zu sagen.

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Schreibwerkzeug

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Bildquelle © hs

Schreiben ist ein einsamer Vorgang. Der Autor allein mit Papier, Stift und seinen Gedanken. Ich liebe dieses Alleinsein. Ich fühle mich keinesfalls einsam; bin ich doch ganz bei mir.

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Sprachloser Intellekt

Satzfetzen können einen Gedanken auslösen. Im Tagesspiegel las ich neulich: „Sprache formt und organisiert den Intellekt.“ Aha, dachte ich: Wenn Intellekt nicht vorhanden ist, was formt und organisiert dann die Sprache? Kann es ohne Intellekt Sprache geben? Sozusagen: Einen sprachlosen Intellekt? Wäre ich sprachwissenschaftlich geschult, könnte ich darauf eine entsprechende Antwort geben.

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So sieht das Ende aus

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Bildquelle © hs

In meinen kühnsten Träumen hatte ich es mir so nicht vorgestellt: das Ende. Das Ende als Werbetexter. Am Ende ein Kunstwerk. Fast sieht es so aus, als habe man sich in Berlin meiner Kündigung beim Fachverband Freier Werbetexter verweigern wollen. So gesehen, hätte ich mich geehrt fühlen und dem FFW treu bleiben können. Stattdessen bin ich bei meiner Kündigung geblieben. Schließlich zählt vor allem eins: sich selbst treu bleiben.

Loblied auf Oberammergau

Berlin um 1931. Ein deutscher Tango. Der Titel: „Ein kleines Haus in Oberammergau.“ Es spielt das Orchester Eddy Walis, es singt Kurt Mühlhardt. Komponiert wurde das Stück von Friedrich Kark. In Ebonitmasse gepresst wurde der Tango bei Edison Bell Penkala Ltd. in Zagreb – so die Angaben auf dem Label. Herauszufinden wäre, warum ein englisches Label einen Tango eines deutschen Orchesters ausgerechnet in Zagreb (damals Königreich Jugoslawien, heute Kroatien) aufnahm –  Und warum mir der Zufall diese Musik hier in Oberammergau zugespielt hat. Aber hören wir erst mal rein:

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Amsterdam

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Bildquelle © SVLuma/Fotolia

Regen und Wind. Vor allem Wind. Der dumme Tourist kauft am Bahnhof einen Schirm. Er zahlt 14 Euro 50 – oder, wenn er der ersten Versuchung widerstehen kann, zehn Euro weniger. Er kann. Aber dumm ist er trotzdem. Er weiß noch nicht, dass Schirme in Amsterdam keine Überlebenschance haben. Für einige Minuten verfällt er dem

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